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Creative Factory bietet Raum für Kreativunternehmen

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"Mit der Creative Factory Ruhr wollen wir an die guten Erfolge der Games Factory Ruhr für Spieleentwickler anknüpfen und weiteren Unternehmen sowie Freelancern aus der Kreativbranche moderne Arbeitsmöglichkeiten bieten”, erklärt M&B-Geschäftsführer Jürgen Schnitzmeier. Das Konzept soll ähnlich sein wie an der Kreuzstraße: Mehrere kleinteilige Büroeinheiten sollen sich um gemeinschaftlich nutzbare Besprechungsräume und Teeküchen gruppieren und so für kurze Kommunikationswege und den kreativen Austausch zwischen Gleichgesinnten sorgen. Einziger Unterschied: Diesmal sollen es nicht nur Unternehmen aus der Software-Branche sein, die sich hier “unter einem Dach” ansiedeln, sondern vielmehr auch Agenturen und Freiberufler anderer kreativer und innovativer Branchen.

“Die Voraussetzungen für ein solches Kreativ-Quartier sind an der Bachstraße 22 – 24 optimal”, ist SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann überzeugt. Hierfür sorge u.a. auch die attraktive Innenstadtlage mit bester ÖPNV-Anbindung. Auch die konzeptionelle Struktur des Gebäudes mit zentralem Empfangsbereich sowie gemeinsam nutzbaren Besprechungs- und Sozialräumen in Verbindung mit kleinteiligen, aber flexibel erweiterbaren Büroeinheiten, sei zielgruppengerecht entwickelt worden. “Wenn alles gut läuft und der Bedarf höher sein sollte, als unser derzeitiges Angebot, können wir die Creative Factory auch zeitnah um einen nebenliegenden Gebäudeteil auf insgesamt 1.000 m² erweitern”, stellt Ulf Lennermann in Aussicht.

Auch im Sinne einer zielführenden Weiterentwicklung des innerstädtischen Quartiers ist das neue Angebot von großem Wert. Davon ist Oberbürgermeister Ulrich Scholten überzeugt und betont: “Diese Themenimmobilie wird zu einem wichtigen Kristallisationspunkt der kreativen Szene in unserer Stadt werden. Von ihr wird eine Signalwirkung ausgehen, die die Lebensqualität des Wohnquartiers rund um die alte Petrikirche spürbar beleben wird.”

Das neue Angebot richtet sich ausdrücklich auch an Kreative, die aktuell den Schritt in die Selbstständigkeit erwägen. Für sie soll, wie ehemals schon in der Games Factory, ein Gründerlabor eingerichtet werden. “Zum Konzept des Gründerlabors gehört für uns selbstverständlich, dass wir Start-Ups mit einem erfolgversprechenden Konzept in den ersten Monaten von der Mietlast befreien und den Neugründern somit finanziellen Spielraum geben“, betont der SWB-Geschäftsführer. Das Angebot sei allerdings auf einige Büroeinheiten beschränkt.

Dass die Creative Factory eine Erfolgsstory werden wird, daran haben Ulf Lennermann und Jürgen Schnitzmeier keinen Zweifel. “Die Creative Factory wird sich ähnlich positiv am Markt entwickeln wie die Games Factory”. Diese Überzeugung der beiden hat unter anderem ihren Grund in einer von M&B vor einiger Zeit in Auftrag gegebenen Studie an der RWTH Aachen, in der der Bedarf nach Kreativ-Quartieren speziell im Raum Mülheim an der Ruhr untersucht worden war. Ergebnis: “Kreativ-Quartiere liegen nicht nur im Trend der Zeit, für viele Kreative wäre auch gerade ein weiteres Quartier in Mülheim an der Ruhr eine spannende Option”, erklärt M&B-Projektleiter Thomas Müller. Klar wurde aber auch: Eine solche Themen-Immobilie kann nur erfolgreich sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Und dazu gehören zentrale Lage, gute Nahversorgung und ÖPNV-Anbindung, zeitgemäße EDV-Verkabelung sowie eine gute Performance beim Breitbandausbau. Genau diese Voraussetzungen erfüllt die neue Creative Factory in der Mülheimer Innenstadt umfänglich.

Weitere Informationen: www.creativefactory-ruhr.de